Mit Transportgamaschen Pferde verletzungsfrei befördern

Pferde können sich leicht verletzen: Besonders “auf Reisen” – auf dem Weg zum Turnier oder wohin auch immer – sind die Pferdebeine großen Belastungen ausgesetzt. Um die Verletzungsgefahr der Vierbeiner auf ein Minimum zu reduzieren, bieten sich deshalb Transportgamaschen an: Sie sind sogar ein absolutes Muss – sollen die Tiere sicher und in gutem Zustand am Zielort ankommen.

transportgamaschen bucas

Bereits zu Beginn des Verladens kommt es oft zu erhöhter Nervosität: Die Pferde sträuben sich, und dabei stellen sie ihre Beine quer beziehungsweise über Kreuz – mit der Folge, dass diese auch schon mal unsanft aneinander stoßen.

Darüber hinaus können sie in ihrer Panik andere Artgenossen verletzen – wenn sie denen zum Beispiel in die Ballen oder auf den Kronrand treten.

Damit dies ohne schmerzliche und medizinische Folgen bleibt, sind Transportgamaschen da. Wichtig ist auch, sie den Pferden nicht erst in letzter Minute – womöglich erst im Pferdetransporter – anzulegen, sondern schon vor Betreten des Transporters.

Die nächste Klippe folgt auch schon – die Rampe des Transporters. Wie oft rutschen Pferde hier seitlich ab und verletzen sich dabei an ihren Hufen mehr oder weniger stark – diverse Schürfwunden inklusive. Auch in einer solchen Situation verhindern Transportgamaschen wirkungsvoll, dass die Tiere Schaden nehmen. Denn: Transportgamaschen, die über das Vorderfußwurzelgelenk gehen, bedecken die gefährdeten Partien der Beine.

Im Transporter angekommen, haben die Pferde während der Fahrt mit weiteren “Widrigkeiten” zu kämpfen: Vor allem müssen sie die Balance halten und die Fahrtbewegungen kompensieren. Das gelingt jedoch nicht immer, so dass sie nicht selten im Transporter umhertreten und sich dabei an den Begrenzungen scheuern oder stoßen oder sich am Ende sogar selbst in die Beine treten.

Hat die Fahrt einigermaßen geklappt, steht das Ausladen jetzt noch bevor: Auch hier kann es zu unvorhergesehenen “Zwischenfällen” kommen – wenn die Pferde in ihrem Übermut von der Rampe springen und stürzen. Wer zweifelt jetzt noch daran, dass Transportgamaschen für Pferde extrem wichtig sind!

Transportgamaschen werden in verschiedenen Variationen angeboten: Die Palette reicht von starren und festen bis hin zu flexiblen und weich gefütterten Exemplaren. Welche nun den Vorzug erhalten – das ist eher eine perönliche Entscheidung. Die festen Gamaschen sind im Allgemeinen “widerstandsfähiger”, während Pferde mit weichen leichter gehen. Wie auch immer – die edlen Vierbeiner kommen normalerweise mit allen Arten zurecht.

Bleibt noch die Beantwortung der Frage, warum Bandagen & Co. nicht ausreichen. Ganz einfach, weil sie nicht das ganze Pferdebein bedecken und zudem eher verrutschen. Transportgamaschen bedecken demgegenüber die ganze Fläche des Beins – Vorderfußwurzelgelenk und Sprunggelenk inklusive. Zu Transportgamaschen gibt es eben keine Alternative!

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