Fury und Jolly Jumper – Berühmte Serien und Filmpferde

Vor allem in amerikanischen Spielfilmen und Serien verkörperten Pferde des öfteren prominente Hauptrollen und verzauberten ihre Zuschauer. Auf die bekanntesten Vertreter ihrer Artgenossen geht der folgende Artikel ein wenig näher ein.

Eines der bekanntesten Schauspielpferde der Welt ist zweifelsohne der schwarze Hengst Fury, welcher zeitgleich Namensgeber einer überaus beliebten Schwarz-Weiss-Fernsehserie der 50-er Jahre war. Produziert in den Jahren 1955 bis 1960 ritt sich Fury durch insgesamt 114 Abenteuer, welche zu Beginn der Reihe weitesgehend auf einem Roman von Albert G. Miller basierten. Die Handlung der Serie dreht sich um einen kleinen Waisenjungen namens Joey, welcher als einziger Mensch in der Lage ist, den wildgewordenen Hengst zu zügeln und fortan eine innige Freundschaft mit dem Tier pflegt. In Deutschland wurde die Serie ab 1985 im Programm der ARD ausgestrahlt.

Ein weiterer schwarzer Hengst, der jedem Filmfan ein Begriff sein dürfte, ist Black Beauty, welcher es immerhin auf stolze 52 Abenteuer bringt, die ab 1974 im ZDF ausgestrahlt wurden. Bereits einige Jahre zuvor gelangten drei Verfilmungen über Black Beauty in die Kinos, die 1946 veröffentlichte Verfilmung gilt bei Filmfreunden als beliebteste. Im Jahre 1971 kam mit “Black Beauty – Auf der Suche nach dem Glück” eine weitere Verfilmung in die deutschen Kinos, welche u.a. mit der deutschen Schauspielerin Uschi Glas aufwarten konnte.

Auch der beliebte Cartoon-Held Lucky Luke kann sich stets auf die Unterstützung seines Pferdes Jolly Jumper verlassen. Sowohl in unterschiedlichsten Comicheften, als auch in zwei Zeichentrickumsetzungen begeisterte das schlaue Pferd, welches u.a. Schach spielen und schneller als sein Schatten laufen kann, seine Fans. Als ebenfalls sehr intelligentes Huftier präsentiert sich das sprechende Pferd Mr. Ed, welches zwischen 1961 und 1966 in der gleichnamigen Fernsehserie über die Bildschirme flimmerte. Insgesamt kam das mit einem Golden Globe ausgezeichnete Format auf 143 Episoden.

Auch Astrid Lindgren ließ sich von der Faszination der Pferde für ihr Kinderbuch “Pippi Langstrumpf” verleiten und erschuf Pippis tierischen Begleiter, den weissen Schimmel “Kleiner Onkel”, welcher auf der Veranda der Villa Kunterbunt lebte. In insgesamt vier Filmen war Pippis treuer Lebensbegleiter auch auf der Leinwand zu bewundern, verkörpert wurde die Rolle des “Kleinen Onkel” vom Schimmel Bunting, welcher zu Beginn der Dreharbeiten 5 Jahre alt war.

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