Beitrag Tagged ‘Abschwitzdecken’

6. Mai

Was ist das beste Material für eine Abschwitzdecke?

bucas abschwitzdecken

Damit die Pferde sich nach dem Reiten nicht erkälten, sollte man ihnen nach dem Reiten zuerst eine Abschwitzdecke auflegen. Die Decke saugt den Schweiß auf, die Pferde werden schnell trocken, keinem Zug ausgesetzt und erkälten sich daher nicht.

Das Material, aus dem die Abschwitzdecke gemacht wird, sollte auf jeden Fall atmungsaktiv sein und saugkräftig, um die Feuchtigkeit vom Pferd nach außen zu transportieren.

Sonst kann es unter der Decke zu einem Hitzestau kommen. Durch anhaltende Feuchtigkeit unter der Decke können sogar gesundheitliche Probleme auftreten.

Das Material für Abschwitzdecken ist ein Fleecematerial. Bei den Abschwitzdecken gibt es große Unterschiede einerseits von der Qualität des Stoffes und andererseits von der Passform der Decke. Billige Abschwitzdecken sind oft aus minderwertigem Fleecematerial und daher sind sie dünner und der Stoff nutzt sich schneller ab. Außerdem sind sie meistens nicht so gut verarbeitet und durch eine schlechte Passform schmiegen sie sich auch nicht richtig an das Pferd an.

Es gibt auch schon Abschwitzdecken, die auf der Innenseite atmungsaktiv sind und den Schweiß aufsaugen – und auf der Außenseite sind sie wasserdicht. So kann man sie auch beim Ausreiten als Erkältungsschutz und Regenschutz verwenden. Das Material der Abschwitzdecke sollte auch gut waschbar sein, da sie sehr leicht schmutzig werden. Super ist auch eine Abschwitzdecke aus Sweatshirtstoff mit Fleecefütterung. Diese Decke leitet die Feuchtigkeit vom Pferd schnell nach außen, so kann es vorkommen, dass die Pferde schon trocken sind und die Decke außen noch feucht.

Man kann sie sehr vielseitig einsetzen: nach dem Reiten als Abschwitzdecke, als leichte Transportdecke schützt sie vor Zugluft und als Unterdecke in der kalten Jahreszeit. Fleece hält nämlich schön warm, besonders zusätzlich unter einer Winterdecke. Es macht sich daher bezahlt, auf gute Qualität des Materials und der Verarbeitung zu achten. Man muß vielleicht etwas mehr ausgeben, dafür hat man an solchen wertvollen Produkten viele Jahre Freude.

7. Dezember

Wann braucht ein Pferd eine Pferdedecke?

Es gibt sehr viele Momente, in denen ein Pferd eine Pferdedecke benötigt. Hinzu kommt, und dies ist ebenfalls zu berücksichtigen, dass es sehr viele verschiedene Arten von Decken (Abschwitzdecken, Fliegendecken, Regendecken) gibt. Wenn Pferde im Winter sehr viel geritten werden, ist es sinnvoll, diese Pferde einzudecken, damit das Fell nicht zu lang wächst, welches ein Trocken reiten nach dem Training nur erschwert.

Hierzu wird schon im Spätherbst mit einer leichten, dünnen Pferdedecke begonnen, damit die Pferde gar nicht erst anfangen, sich mit Fellschub auf den kalten Winter einzustellen. Im kalten Winter gibt es dann verschiedene dicke Decken, mit denen man die Pferde auch raus auf die Koppel lassen kann (wasserabweisende Decken).

Um es den Pferden im Winter nach einer Trainingsstunde angenehmer zu machen und gegen Krankheiten vorzubeugen, gibt es die Abschwitzdecken. Diese saugen die Feuchtigkeit aus dem Fell und transportieren diese Feuchtigkeit nach außen, so dass der Pferdekörper bzw. das Fell schneller trocknet und man (besonders bei empfindlichen Pferden) gegen Erkältungen vorbeugen kann.

Diese Abschwitzdecken werden auch oft für den Transport von Pferden verwendet, da es schon mal bei einer Fahrt im Pferdeanhänger ziehen kann und viele Pferde empfindlich auf Zugluft reagieren (besonders kranke oder alte Pferde bzw. Pferde, die gerade aus dem Training kommen, um noch leicht geschwitzt sind).

Sommerdecken – Fliegen- und Ekzemerdecken für Pferde

Doch auch für den Sommer gibt es Decken, die nicht selten Verwendung finden. So zum Beispiel die Fliegendecke, die aus einem engmaschigen Netz bestehen, und Fliegen vom Pferdekörper abhalten. Besonders Pferde die frisch aus dem Training kommen und noch geschwitzt sind, leiden massiv unter der “Fliegen- Attacke” und sind oft dankbar, wenn man eine Fliegendecke auflegt.

Außerdem gibt es die Ekzemerdecken. Pferde, die unter (Sommer-) Ekzem leiden und sich aufgrund dessen viele Stellen am Körper wund und blutig kratzen, freuen sich über eine Ekzemerdecke, da diese die Fliegen und andere Insekten abhält, die ansonsten ungehindert an die wunden Stellen kämen und evtl. sogar ihre Eier dort ablegen. Ekzemerdecken haben aus diesem Grund auch oft einen Halsteil, der wunde Mähnenränder schützt und die Heilung somit unterstützen kann.

Hinzu kommen natürlich kranke Pferde, die (geschwächt) ebenfalls frieren und somit eine leichte Decke benötigen.